der karibische Traum.
es geht uns gut (obwohl: Martina kraenkelt ein bisschen)
Heute Strand genossen, morgen schnorcheln bei der Insel Cozumel
besos
Dienstag, 29. Dezember 2009
Freitag, 25. Dezember 2009
Weihnachten in Cholula
Nachdem wir erst um ca. 1 Uhr nachts bei mir Zuhause angekommen sind, stand erst mal Ausschlafen am Programm. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir dann losmarschiert und haben Cholula erkundet. Also das Museum und die Pyramide, den Zócalo von San Pedro, dort war dann auch ein bisschen Weihnachtsstimmung wie ihr sehen könnt:

Morgen fliegen wir dann am Vormittag nach Cancún. Am Nachmittag liegen wir schon am Strand - yeah!
Besos
Dienstag, 22. Dezember 2009
Sonntag, 20. Dezember 2009
palenque
ach du scheisse, wo bin ich denn hier gelandet.
wir schlafen mitten im dschungel in kleine holzhuetten. es regnet seit zwei tagen und ich habe keine trokenen sachen mehr. letzte nacht waren schwarze wuermer im bett - ich bin im dschungel, holt mich heir raus!!!
ich habe heimweh und freu mich unendlich auf die martina und andi.
wir schlafen mitten im dschungel in kleine holzhuetten. es regnet seit zwei tagen und ich habe keine trokenen sachen mehr. letzte nacht waren schwarze wuermer im bett - ich bin im dschungel, holt mich heir raus!!!
ich habe heimweh und freu mich unendlich auf die martina und andi.
Donnerstag, 17. Dezember 2009
San Cristobal de las Casa
Hola!
Wir sind heute nach 13 h Busfahrt hier angekommen. Es ist eine nette Stadt im Kolonialstil gehalten. Ein bisschen durch die Maerkte schlendern und von Kirche zu Kirche ziehen, mehr gibt es auch nicht zu sehen.
Deshalb werden wir morgen Frueh auch schon wieder weiterfahren, nach Ocosingo. Dort sehen wir uns Maya Staetten an und dann erst geht es weiter zu den Tempeln und Wasserfaellen nach Palenque.
Besos
Wir sind heute nach 13 h Busfahrt hier angekommen. Es ist eine nette Stadt im Kolonialstil gehalten. Ein bisschen durch die Maerkte schlendern und von Kirche zu Kirche ziehen, mehr gibt es auch nicht zu sehen.
Deshalb werden wir morgen Frueh auch schon wieder weiterfahren, nach Ocosingo. Dort sehen wir uns Maya Staetten an und dann erst geht es weiter zu den Tempeln und Wasserfaellen nach Palenque.
Besos
Dienstag, 15. Dezember 2009
in Puerto Escondido
Hi ihr Lieben,
Wir sind Sonntag nachts nach der schlimmsten Busfahrt meines Lebens doch noch halbwegs unbeschadet in Puerto Escondido angekommen. Ihr koennt euch nie im Leben vorstellen was ich durchgestanden habe.
Die Fahrt nach Oaxaca war ja nicht schlimm, ich konnte sogar 4 Stunden ohne WC im Bus ueberstehen, aber dann der Anschlussbus nach Puerto Escondido war ein Horror.
Wir fuhren die billigste und schnellste Variante - ein Minibus (also Groesse Heimbringerdienst). Hier in Mexiko sind die Standardgroessen ja alle etwas kleiner - so auch bei Sitzplaetzen. Nun ratet mal fuer wie viele Personen so ein Bus berechnet ist: 16 Fahrgaeste. Dementsprechend konnten wir sich niemals auf nur einen Platz setzen - zum Glueck war der Bus nie voll.
Die 6 stuendige Fahrt geht einmal quer ueber die Gebirgskette - alles in Serpentinen! Weil auch hier Zeit Geld ist, schenkt sich der Fahrer nichts; nicht einmal zu frueh abbremsen oder weniger als so schnell wie moeglich durch die Kurven rauschen. Das waren jetzt nicht unbedingt langgezogene Serpentinen - ganz im Gegenteil: man war von der Schraeglage der einen Kurve noch gar nicht wieder raus gings in die naechste, bei einem Tempo das einem schlecht wurde. Die ersten zwei Stunden war ich noch ganz stolz auf mich, dass mir noch nicht schlecht war. Dann wars doch so weit und ich musste realisieren, dass es die naechsten vier Stunden noch so weiter geht.
Ich sass also 4 Stunden in diesem scheiss Bus, permanent den Brechreiz zu unterbinden versuchend. Den Jungs ging es auch nicht viel besser. Die Fahrt war eine Tortur! Das naechste mal fliegen wir mit einer Jessna!
Wenn man erst mal hier ist und eine Nacht geschlafen hat kann man sich so richtig an diesem Surferparadies erfreuen. Die Jungs haben einen Kurs gemacht und standen auch heute den ganzen Tag auf dem Brett - wobei stimmt nicht. Es sind so schwierige Wellen, dass zB Dominik es genau einmal geschafft hat, aufzustehen. Paul gar nicht und Manuel ein paar wenige male. Naja, ich habe halt am Strand gechilled in dem Spektakel zugesehen :)
Morgen dann noch einmal in Strandtag und dann nehmen wir den Nachtbus nach San Christobal de las Casas.
Es geht mir gut, die Uebelkeit ist auch wieder weg ;)
Viele Gruesse aus dem heissen, schwuelen Puerto!!
Besos
Wir sind Sonntag nachts nach der schlimmsten Busfahrt meines Lebens doch noch halbwegs unbeschadet in Puerto Escondido angekommen. Ihr koennt euch nie im Leben vorstellen was ich durchgestanden habe.
Die Fahrt nach Oaxaca war ja nicht schlimm, ich konnte sogar 4 Stunden ohne WC im Bus ueberstehen, aber dann der Anschlussbus nach Puerto Escondido war ein Horror.
Wir fuhren die billigste und schnellste Variante - ein Minibus (also Groesse Heimbringerdienst). Hier in Mexiko sind die Standardgroessen ja alle etwas kleiner - so auch bei Sitzplaetzen. Nun ratet mal fuer wie viele Personen so ein Bus berechnet ist: 16 Fahrgaeste. Dementsprechend konnten wir sich niemals auf nur einen Platz setzen - zum Glueck war der Bus nie voll.
Die 6 stuendige Fahrt geht einmal quer ueber die Gebirgskette - alles in Serpentinen! Weil auch hier Zeit Geld ist, schenkt sich der Fahrer nichts; nicht einmal zu frueh abbremsen oder weniger als so schnell wie moeglich durch die Kurven rauschen. Das waren jetzt nicht unbedingt langgezogene Serpentinen - ganz im Gegenteil: man war von der Schraeglage der einen Kurve noch gar nicht wieder raus gings in die naechste, bei einem Tempo das einem schlecht wurde. Die ersten zwei Stunden war ich noch ganz stolz auf mich, dass mir noch nicht schlecht war. Dann wars doch so weit und ich musste realisieren, dass es die naechsten vier Stunden noch so weiter geht.
Ich sass also 4 Stunden in diesem scheiss Bus, permanent den Brechreiz zu unterbinden versuchend. Den Jungs ging es auch nicht viel besser. Die Fahrt war eine Tortur! Das naechste mal fliegen wir mit einer Jessna!
Wenn man erst mal hier ist und eine Nacht geschlafen hat kann man sich so richtig an diesem Surferparadies erfreuen. Die Jungs haben einen Kurs gemacht und standen auch heute den ganzen Tag auf dem Brett - wobei stimmt nicht. Es sind so schwierige Wellen, dass zB Dominik es genau einmal geschafft hat, aufzustehen. Paul gar nicht und Manuel ein paar wenige male. Naja, ich habe halt am Strand gechilled in dem Spektakel zugesehen :)
Morgen dann noch einmal in Strandtag und dann nehmen wir den Nachtbus nach San Christobal de las Casas.
Es geht mir gut, die Uebelkeit ist auch wieder weg ;)
Viele Gruesse aus dem heissen, schwuelen Puerto!!
Besos
Samstag, 12. Dezember 2009
und weiter geht die wilde Fahrt
Man gestern Nacht war cool. Zuerst bin ich mit Lauren, Veronica und Kathleen in ein schickes französisches Restaurant gegangen - als Abschiedsessen für Lauren. Die Kathleen ist ja aus Frankreich, von daher hatten wir jemanden, der uns die Karte erklärt. Außerdem kennt sie sich mit Wein und Champagner aus, sie hat uns zwei gute Flachen bestell :D
Ich habe mich für eine Schrimpsuppe und eine Crepe (Speck, Champignons und Käse) entschieden. Das war soo gut. Der Knüller war aber der Nachtisch. Da haben wir vier sich noch eine Crêpe Belle-Hélène geteilt. Also eine mit Birne, Schlag und Vanilleeis. Jummy
Dann ging es weiter ins Barfly in Cholula. Dort haben wir denen ein paar shots gelernt. Ich stand im Endeffekt hinter der Bar und habe B52 gemacht ;)
Der Besitzer hat sich gleich anfangs mit uns angefreundet. Am Schluss hat er mich noch gefragt ob ich nächstes Semester eine Nacht pro Woche arbeiten will. Ich werde heute noch mal hinschauen und mal Fragen wie er sich das denn so vorstellt. War ganz witzig dort :)
Dann gings noch ins Ming zum abshaken - yeah baby! um halb 5 lag ich im Bett.
Heute müssen wir uns leider schon von der Eva verabschieden. Die kommt nächstes Semester nicht wieder *traurig bin*. Bevor ich aber wieder Party mache muss ich noch meinen kleinen Rucksack packen, morgen früh gehts ab nach Puerto Escondido
Dann gings noch ins Ming zum abshaken - yeah baby! um halb 5 lag ich im Bett.
Heute müssen wir uns leider schon von der Eva verabschieden. Die kommt nächstes Semester nicht wieder *traurig bin*. Bevor ich aber wieder Party mache muss ich noch meinen kleinen Rucksack packen, morgen früh gehts ab nach Puerto Escondido
Zitat Reiseführer: "... vor allem für die legendäre Surfbrandung berühmt, die Mexican Pipeline genannt wird. Außer der Surferszene hat Puerto mehrere ruhige Strände zum Baden, Schnorcheln und Sonne zu bieten. Daneben kann man tauchen, angeln oder nach Schildkröten, Delphinen und Walen Ausschau halten."
Die Jungs wollen sogar einen Surfkurs machen - na darauf bin ich gespannt. Freu mich schon darauf ihnen beim auf die Fresse fallen zuzuschauen *g*
Die Jungs wollen sogar einen Surfkurs machen - na darauf bin ich gespannt. Freu mich schon darauf ihnen beim auf die Fresse fallen zuzuschauen *g*
Dort bleiben wir ein paar Tage und dann fahren wir weiter nach Chiapas "Kühles Hochland mit Pinienwälder, schwüle, regenwaldähnliche Urwälder und reizende Kolonialstädte machen den Charme von Mexikos südlichstem Bundesstaat aus."
Wir werden nur Zeit haben uns die Stadt San Cristóbal de Las Casas und Palenque anzuschauen. Palenque ist "die sich aus dem dichten Urwald erhebenden Tempel , die Hauptattraktion von Chiapas, einige der besten Bespiele für die Maya-Architektur"
Dort gibt es dann auch noch wo einen Wasserfall, bei dem man auch baden kann (nicht so wie beim letzten *g*). Den werden wir auch noch Suchen.
Danach muss ich dann alleine wieder zurück nach Puebla (so am 22.), damit ich Martina&Andis Ankunft vorbereiten kann. Die Jungs treffen wir dann wieder in Playa del Carmen, die machen sich mit dem Bus weiter auf die Reise.

So schön es auch ist jeden Tag Sonne zu haben. Ich würde jetzt schon gern mit euch allen einen Punsch am Weihnachtsmarkt trinken und mir dabei die Zehen abfrieren. Trinkt einen für mich mit! Hier kam bis jetzt noch keine Weihnachtsstimmung auf bei mir.
Besos
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Ich ziehe um...
Bevor ich letzte Woche abgereist bin, hat mir Aldo noch erzählt, dass er das Haus vermieten will und selbst in ein Studentenheim geht. Ergo, ich muss ausziehen.
Also habe ich mich die letzten Tage um ein neues Zuhause für nächstes Semester gekümmert. Ich hatte wieder mal Glück. In dem Haus wo Hans wohnt wird diesen Samstag ein Zimmer frei. Das ist sogar größer als meines bisher und ich habe auch ein eigenes Bad. Die Küche ist riesig und wir haben eine tolle Dachterrasse mit Blick auf die Pyramide von Cholula. Ich habe mir auch ca. 5 andere Sachen angeschaut und das war einfach das beste.
Also werde ich am 8. Jänner umziehen. Wird sicher super dort, freu mich auch schon auf ein richtiges WG leben, dort wohnen ca. 10 Leute. Das Haus ist echt groß mit schönen dunklen Möbeln und guten Gemeinschaftsräumen. Die Miete ist sogar billiger - statt 3,800 zahle ich dort nur mehr 2,900 Pesos (155 €)
Mein Mietvertrag mit Aldo ging vorläufig mal bis 8. Jänner. Das passt auch genau, dann habe ich meine Sachen noch hier während ich verreise jetzt und Martina und Andi können auch ohne Probleme hier schlafen. Ich freu mich schon wenn sie endlich kommen!
Besos
Dienstag, 8. Dezember 2009
Baja California und Kupfer Canyon
Hallo ihr Lieben,
die letzte Woche war schon sehr ereignisreich. Wir sind von einem Ort zum nächsten gereist und haben so viel gesehen, vom türkisblauen Meer bis zu dem größten Canyon der Welt - Mexiko hat einfach alles zu bieten.
Als wir in Cabo San Lucas ankamen sind wir gleich mal in das Hotel eingezogen, in dem man mit Walen schwimmen kann - so stand es zumindest im Reiseführer ;)
Es war ja auch nicht ganz gelogen.
Wir kamen abends an und haben uns dann gleich mal auf den Weg zum Strand gemacht. Es fällt einem gleich auf, dass die Stadt hauptsächlich von den Amis lebt, man wird grundsätzlich nur auf Englisch angesprochen, selbst wenn wir auf Spanisch antworteten, kam nur was auf Englisch zurück - besonders im Hard Rock Cafe gab es dann den Kampf der Sprachen.
Hier sind alle heiß geliebten Ami-Schuppen vertreten, von Steakhäusern bis zum Hard Rock Cafe. Was aber auch wieder mal eine nette Abwechslung war.
Als wir uns dann durch die Hafenpromenade durchkämpften (von einem Kellner zum nächsten, der dich gern in sein Lokal setzten wollte), konnten wir es kaum glauben wie klar das Wasser war. Es war die Nacht vorm Vollmond, dessen Licht den Strand erstrahlen ließ. Wir hatten schon spekuliert ob das denn optische Täuschung ist - am nächsten Tag hat es sich aber bestätigt, das Meer war so schön und warm - traumhaft.
Die Hauptattraktion von Cabo San Lucas ist Land's End, dort gibt es El Arco (Bogen), den Playa del Amor(Strand der Liebenden) und den dazugehörenden Playa del Divorcio (Strand der Getrennten). Wir haben uns für eine Tour mit dem Glasboden boot entschieden. Damit sind wir vom Hafen zum letzen Zipfel von Baja California gefahren. Zuerst konnte man super die bunten Fische beobachten, dann fuhren wir zu einer Steinplattform, wo die Seelöwen sich sonnten - echt fies wie die Dinger stinken. Dann konnte wir durch einen Tunnel im Stein - quasi als Fenster - vom Meer von Cortez bis zum Pazifik schauen, dann sind wir in den Pazifik und haben und die beiden oben genannten Strände noch mal von der Seite angesehen, bevor uns der Bootsfahrer dann für den Rest des Tages dort ausgesetzt hat. Man kann diese Strände nur mit dem Boot erreichen, dass macht es schon reizvoll. Allerdings machen diese Tour alle Touristen von Cabo San Lucas mindestens einmal, von daher waren wir nicht alleine.
Dort konnte man auch wunderbar auf den Felsen herumklettern, ohne Sicherung traut man sich halt nicht so hoch...
Die Jungs machten sich einen Spaß draus auf der Pazifikseite des Strandes in die riesigen Wellen zu springen, weiter hinaus als bis zur ersten und gleich wieder raus trauten sie sich dann aber auch nicht. Vom Schwimmen dort wurde uns von unserem Kapitän abgeraten, war schon heftig das Meer. Aber wir mussten ja nur 100m durch den Sand und schon waren wir im ruhigen Meer von Cortez.
Am nächsten Tag blieb uns dann auch schon nicht mehr viel Zeit, mittags fuhren wir mit dem Bus weiter nach La Paz. Die Aussicht aus dem Bus war auch sehenswert. Baja California ist hauptsächlich Steinwüste mit einen Haufen Kakteen und dürren Sträuchern. Wir sind also den Pazifik entlang gefahren und gleich neben der Küste war Wüste - genial.
In La Paz haben wir wieder eine Bootstour gemacht. Diesmal zu der riesigen Isla de Espiritu Santo, die war relativ weit weg vom Festland, mit vollem Speed sind wir dort sicher erst mal eine Stunde hingefahren, um dann den ganzen Tag herum zu fahren und dort an einem einsamen Strand zu schnorcheln. Dort waren wir dann wirklich alleine auf der unbewohnten Insel die unter Naturschutz steht - genial.
Das war auch mal ein Erlebnis - wir sind mit einer Delphin Herde mitgefahren. Wir haben mit dem Boot extra 5 Runde gedreht, damit wir immer mittendrin mitkonnten. Die hatten einen Spaß dran immer genau vor dem Boot herzuschwimmen, auch bei vollem Speed waren die noch schneller. Das waren locker über 100 Delphine!
Sonnenuntergang in La Paz
Am Tag darauf sind wir mit der Fähre ans Festland gefahren. Zuerst konnten wir noch zwei Stunden am Strand nutzen, bevor wir ablegten.
In Los Mochis sind wir dann in den Zug der durch den Kupfer Canyon fährt eingestiegen - bzw. war das erste Stück Schienenersatzverkehr bis zur nächsten Station. Da war es dann so kalt wir wir noch einen Stunde auf den Zug warten mussten.
Dann ging sie los die wilde Fahrt. Anfangs noch durch an kleineren Bergen vorbei und dann wurde es immer steiler und höher. Die Schienen gingen meist an einer Seite an der Steilwand entlang, auf der anderen Seite ging steil hinunter. Einmal hab ich auch einen verrosteten Wagon unten in der Schlucht gesehen, da wurde mir dann schon etwas mulmig.
Wir machten dann einen kleinen Stopp in Divisadero. Dort hatten man die beste Aussicht über den großen Canyon. Wir haben uns dann noch ein paar Street-tacos dort gekauft und schon ging es wieder weiter, nach ca. 15 min. Nur blöd, dass der Manuel noch nicht wieder im Zug war als der abfuhr. Der Dominik musste den Zug anhalten lassen, damit der nachrennende Manuel (mit Tacos in der Hand balancierend) doch noch mitfahren konnte - was für ein Spaß.
In Creel sind wir dann ausgestiegen und haben uns dort ein Hostel gesucht. Hostel ist übertrieben, da hat halt eine Familie ein paar Räume dran gebaut. Mensch war es dort kalt, morgens war schon Eis an den Autoscheiben. Zum Glück haben wir einen winzig kleinen Heizstrahler ins Zimmer bekommen - dessen Leistung allerdings zu wünschen übrig lies.
Der Vermieter hat dann auch Touren angeboten. Also haben wir den nächsten Tag genutzt und haben erst mal bei ihnen im Wohnzimmer gefrühstückt - lecker Haferschleim. Danach wurden wir ein einen Bus gesetzt und als wir unseren Fahrer sahen war schon meine erste Frage wie alt der denn wohl sei. Als der dann nicht mal rückwärts ausparken konnte, haben wir uns schon Blicke zugeworfen. Als er dann beim ersten Stoppschild zwar anhielt aber nicht schaute und drauf los fuhr war es klar, der konnte nicht Autofahren. Deshalb haben wir auch gleich einen Unfall gebaut!
Blöd dass da gerade wer kam als er auf die Hauptstraße wollte, den sind wir voll in die Seite gekracht. Das andere Auto war völlig hinüber, bei unserem Kleinbus war bloß das Nummernschild verbogen.
Also wieder zurück zum Haus und mit seinem großen Bruder und einem komfortableren Jeep losgefahren. Da hatten wir ja echt Glück, dass der gleich einen Unfall gebaut hat, sonst hätten wir mit dem durchs absolute Gelände fahren müssen, durch Flüsse und über Felsen.
Wir sind dann in zwei Naturschutzgebiete eingefahren - dort leben bloß die Indigenas (die noch nicht mal Spanisch sprechen, außer COMPRA! und DAME PESO! (Kauf!, Gib mir Geld!)). Sie wollen einem halt alle möglichen Handarbeiten andrehen, mit denen man aber eher wenig anfange kann.
Das absolute Highlight war dann, als wir aus dem Auto ausstiegen und erst mal ein Weilchen durch den Wald wanderten, bis wir zu einem Wasserfall kamen. Die Kulisse hat eher an Kanada als an Mexiko erinnert, vor allem auch weil es so kalt war. Zum Glück haben wir Mädls uns noch am Vortag Haube und Handschuhe gekauft :)
Dass er uns 10 min. vorher im Auto noch erzählte, was hier alles für Tiere vorkommen, hab ich gekonnt ignoriert - ganz oben auf der Liste stand Klapperschlange und Schwarzbär.
Die leben in einer Steinhöhle - hinter dieser Tür ist die Küche
Da waren wir in einem Dorf, dort haben gerade alle gewartet, um dann in die Kirche zu gehen
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